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Ernteberichte 2019/2020

Italien

Reichliche Niederschläge, keine übertriebene Sommerhitze, späte Erntetermine, langer Herbst: 2019 ähnelt den Jahren vor dem Klimawandel. Von den Weinen dürfen wir zwar keine exzessiven Alkoholkonzentrationen, dafür Rasse und Klasse erwarten. Leider forderte das kalte, nasse Frühjahr Opfer beim Traubenansatz, sodass die Erntemengen in Italien fast 20 Prozent hinter das Vorjahr zurückfielen. Piemont, Lombardei, Ligurien, Umbrien, Marken, Latium, Kampanien, Kalabrien, Sizilien und Sardinien liegen zweistellig hinter dem Fünfjahresmittel zurück. (Merum)

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Spanien

Es war ein trockenes, warmes Jahr 2019 für Spanien, mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen. Extremwetterereignisse traten nicht ein, mit Ausnahme von ungünstigen Wind- und Nässebedingungen während der Blütezeit und eine sommerliche Hitzewelle in einigen Regionen, die die Erträge etwas reduzierten. Niederschläge Anfang September erwiesen sich als vorteilhaft für die kommende Lese. Die Ernte begann prompt in ganz Spanien und zog sich – bei günstigem Wetter – bis weit in den Oktober. Das Lesegut erlang allgemein eine gute Reife, die Trauben waren gesund und die Erträge lagen deutlich unter dem Vorjahr und unter dem langjährigen Mittel.

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Frankreich

Champagne

Das heiße und sonnige Wetter im August und September, kombiniert mit kühlen Nächten im Vorfeld der Ernte, ermöglichte den Reben eine außergewöhnliche Reifedynamik. Die gerade gewonnenen Moste weisen ein Gleichgewicht zwischen Säure- und Zuckergehalt auf sowie eine aromatische Konzentration, die für zukünftige Jahrgänge vielversprechend ist (champagne.fr).

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Rhône

Frost und Hagelepisoden im Frühjahr, hohe Temperaturen und Trockenheit im Sommer führten zu einem Ernterückgang in ganz Frankreich um rund 14 Prozent. Die Verluste im Rhônetal sind jedoch deutlich geringer ausfallen. Obwohl es noch früh ist für genaue Zahlen, deutet alles darauf hin, dass die Ernte 2019 im Rhônetal bei zwischen 2,6 und 2,8 Millionen Hektolitern liegen wird – mehr als 2017 und nah an den 2.764 Millionen Hektolitern des Jahres 2018.

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Languedoc - Domaine Paul Mas

Trotz trockener Wetterbedingungen von Mai bis September, sind keine Qualitätsverluste durch Trockenstress entstanden. Der Ertrag war gering durch kleine Beeren und Traubenkerne. Kühlen Wetterbedingungen prägten den Beginn der vegetativen Phase und kürzere Hitzeperioden akzentuierten den Juli 2019, wodurch es kurzzeitig Transpirationshindernisse gab und damit einhergehende Wachstumsstörungen. Ab 15. August sorgten ausreichend Niederschläge und warme Temperaturen dafür, dass der Entwicklungsverzug aufgeholt wurde und die Beerenreife rasch vorranging. 

Österreich

Die Glückszahl der österreichischen Weinwelt scheint die Neun zu sein, „Neuner-Jahrgänge“ fielen auffallend oft besonders gut aus. Diese legendäre Serie setzt 2019 nun fort: Trotz Hitze und Trockenheit zeigen die Weißweine animierende Frische und die Rotweine hervorragenden Tiefgang. Mit 2,3 Mio. hl liegt 2019 mengenmäßig im langjährigen Durchschnitt. (Foto: ÖWM/Markus Wiesner). 

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Die Domäne Wachau

 

  • 2019 zeichnet sich als Top-Jahrgang ab, so wie viele andere 9-er Jahrgänge davor.
  • Der Sommer war warm, ohne jedoch die hohe Anzahl an extremen Hitzetagen aufzuweisen. Kurzer Regen zwischendurch verhinderte zu lange Trockenphasen und die Reben wurden mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt.
  • Im Herbst folgte eine rasante Abkühlung – kalte Nächte und sonnige Tage, gepaart mit sehr wenig Niederschlag sorgten für optimale Bedingungen bei der Lese und führten zu vollreifem sowie gesundem Traubenmaterial. Diese großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht brachten die gewünschte Aromatiefe mit moderaten Alkoholgraden und einer rassigen Säure.

 

Günter+Regina Triebaumer

 

2019 ging es dahin! Zuerst der kühlste und nasseste Mai seit Aufzeichungsbeginn - Hoffnung auf eine verzögerte Reife mit moderaten Temperaturen keimt auf. Dann folgten aber gleich der wärmste Juni und Juli ever. Doch wieder Erntebeginn im August. Zum Glück garantieren unsere silikatischen Böden stets Pikant und Finesse. Wie immer dunkle kühlfruchtige Rotweine, elegante, mittelgewichtige Weißweine. Alles gut!

Südafrika

Die Lese 2020 bei Simonsig

Simonsig berichtet über beste Bedingungen für die Lese 2020. Winzer Michael Malan kann bereits jetzt eine gleichmäßige und gesunde Traubenernte erkennen. Die Lese begann am 20. Januar.

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